Göttingen

LogoAbteilung Hämatologie und Onkologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

Tel.: 0551/39-8535 (Sekretariat der Abteilung)
-8891 (Zytogenetisches Labor)
-6325 (Hämatologisches – und FACS-Labor)
-12534 (FAX)


D. Haase
Prof. Dr. med. Detlef Haase

MDS Register, Klinische Tumorzytogenetik,
Epigenetische und immunmodulatorische Therapie,
Chelation, Zytogenetische Prognoseforschung

Haase.onkologie [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de

 

J. Schanz

Dr. med. Julie Schanz

Zyogenetische Prognoseforschung,
Monosomie 7-Forschung, Epigenetische und
immunmodulatorische Therapie

j.schanz [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de

 

F. Braulke

Dr. med. Friederike Braulke

CD34-FISH-Studie,
Epigenetische und immunmodulatorische Therapie

fbraulke [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de

 

K. Shirneshan

Dr. rer. nat. Katayoon Shirneshan

MDS Register
Klinische Tumorzytogenetik

shirneshan [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de

 

S. Fischer

Dr. med. Stephanie Fischer

Therapieassoziierte MDS, Polymorphismen von
DNS-Reparatur- und Metabolisierungsenzymen

stephanie.fischer [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de

 

cand. med. Julia Hartmann
Eisenüberladung und Stammzellwachstum
j.hartmann [at] med [dot] uni-goettingen [dot] de


Die Göttinger MDS Arbeitsgruppe besteht seit 1993 und bildet mit der Fokussierung auf die Zytogenetik und Therapie myelodysplastischer Syndrome einen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkt der Abteilung Hämatologie und Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

In enger Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer MDS Arbeitsgruppe konnte gemeinsam mit Prof. Germing und weiteren Mitgliedern des Deutschen MDS-Registers und der Österreichischen MDS-Studiengruppe der weltweit größte zytogenetische Datensatz bei MDS mit weit über 2.000 Patienten aufgebaut werden. Diese Datenbank wird regelmäßig aktualisiert und dient u.a. zur Etablierung eines neuen zytogenetischen Prognosescores, der als ein Modul einer anstehenden IPSS-Revision vorgesehen ist. In internationalen Kooperationen mit amerikanischen (MD Anderson Cancer Center, IMRAW-study group) spanischen (Spanish MDS-study group) österreichischen (Österreichische MDS-Studiengruppe) und schweizerischen Kollegen wird die prognostische Bedeutung seltener Anomalien und kombinierter Chromosomenanomalien erarbeitet.

Im Rahmen des Deutschen MDS-Registers erfolgt in Göttingen der zentrale Review der zytogenetischen Befunde.

Weitere Forschungsschwerpunkte unserer Arbeitsgruppe sind klinische- und Grundlagen-Studien bei Patienten mit Monosomie 7, sequentielle FISH-Analysen an zirkulierenden CD34+Zellen mit Fokus auf Therapiemonitoring und Untersuchung des Phänomens der Karyotypevolution; daneben Zytogenetik und molekulare Risikofaktoren therapieinduzierter MDS sowie der Einfluss von Eisenüberladung auf Stammzellfunktionen.

Das zytogenetische Labor (Tel.: 0551/39-8891) unserer Gruppe steht als Einsendelabor für niedergelassene Hämato-/Onkologen, Kliniken und Ambulanzen zur Verfügung.

Göttinger Labor- und DokuTeam
Unser Labor- und Dokumentationsteam

Mittels Chromosomenbänderungs- und/oder verschiedenen FISH-Verfahren können wir Proben von Patienten mit jeglichen hämatologischen Systemerkrankungen untersuchen. Anforderungsformulare können hierfür über die Homepage unserer Abteilung heruntergeladen werden:

In unserem Spezial-Labor führen wir derzeit für folgende Therapiestudien die zentrale zytogenetische Diagnostik durch:

AZALE-Studie (PD Dr. U. Platzbecker, Dresden)
GEPARD-Studie (PD Dr. U. Platzbecker, Dresden)
LeMon 5-Studie (Prof. Dr. U. Germing, Düsseldorf)
CONIFER-Projekt (Prof. H. Tesch, Frankfurt)

Für die klinische Versorgung von Patienten mit MDS bieten wir in unserer Onkologischen Ambulanz eine Spezialsprechstunde an. Anmeldungen hierfür können unter 0551/39-10521 erfolgen.

Für die Untersuchung unserer Patienten stehen in unseren hämatologischen Spezial-Labors Zytomorphologie, Zytogenetik, Molekulargenetik und Immunphänotypisierung zur Verfügung. Auf der Basis einer umfassenden Charakterisierung der individuellen MDS-Erkrankung, des Alters und des Allgemeinzustandes der Patienten bieten wir maßgeschneiderte Therapieempfehlungen an, die in unserer Tagesklinik (IKO) oder stationär umgesetzt werden können. Hierzu zählt auch die allogene Stammzelltransplantation. Als Mitglied der Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen MDS-Studiengruppe nehmen wir an aktuellen Therapiestudien teil.